Überraschend humorvolles Gemetzel von Walking-Dead-Schöpfer Robert Kirkman.

Die Welt ist schlecht. Schlechte Menschen begehen ständig schlechte Taten. Und gut versteckt hinter den Kulissen der US-Amerikanischen Regierung beeinflusst eine geheime Gruppe von Verschwörern das Weltgeschehen durch zielgerichtete Mordattentate. Die Welt wird manipuliert, und das direkt vor unseren Augen. Oft für mit guten Absichten … aber manchmal auch aus egoistischen Gründen … oder einfach, weil es so viel Spaß macht!

Viel Spaß beim hören der Besprechung.




Die! Die! Die!
Autor: Robert Kirkman & Scott M. Gimple
Zeichner: Chris Burnham
Farben: Nathan Fairbairn
Übersetzung: Franz He
Hardcover: 200 Seiten
Preis: ab 22,00 EUR
Verlag: Image / Cross Cult

Mehr von Robert Kirkman und das Buch zur Besprechung:

Worüber wir uns freuen würden:
Helge
Daniel

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3 Comments

  1. Ich bin der Meinung, dass man die Zeichnungen immer in direktem Zusammenhang mit der Story betrachten muss. Wenn man anfangs die Story noch nicht kennt und sich emotional noch nicht in selbiger befindet, kann es sein, dass bestimmte Zeichenstile zunächst als „nicht mein Geschmack“ degradiert werden. Wenn man jetzt aufhört zu lesen (bzw. gar nicht anfängt), entgeht einem einiges. Meistens dreht sich die Meinung über den Zeichenstil im Laufe des Buches und man emfindet die Zeichnungen als perfekt passend. Man muss sich nur darauf einlassen….
    Natürlich passiert es auch, dass man mit einem Zeichner auch im späteren Verlauf des Buches nicht warm wird. Bei mir ist das nur sehr selten passiert.

    Ist ein abstrakter Zeichenstil schlechter als ein realistischer? Man kann es nicht vergleichen und sollte es erst gar nicht versuchen!
    In diesem Zusammenhang möchte ich ganz klar Scott McCloud empfehlen. Für mich ein Augenöffner.

    @Helge: Alisik ist grafisch eine Wucht. Tolle detaillierte Zeichnungen. Aber auch die Story ist klasse und gut nachvollziehbar. Ich finde nicht, dass man durch die detaillierten Hindergründe abgelenkt wird. Das ist absolut stimmig. Kunst folgt halt nur wenigen Regeln. Entweder es spricht die Leser an oder nicht. Oder hast du bei Hard Boiled das Gefühl wegen der irren Detailtiefe der Story nicht mehr folgen zu können?

    1. Scott McClouds Bücher sind wirklich total empfehlenswert. Ich finde es immer interessant, dass auch Nicht-Comic-Macher sowas lesen. Auch wenn es natürlich unterhaltsam gemacht ist: Am Ende bleibt es so etwas wie eine Unterrichtseinheit. Oder machst Du auch Comics?

      Danke auch zum Alisik-Feedback. Ich finde schon, dass bei so aufwändigen Zeichnungen ein anderer Rhythmus entstehen kann. Mangas haben den Lesefluß meiner Meinung nach perfektioniert. Hier wird manchmal über Seiten hinweg eine Actionsequenz gezeigt, mit allen Details und teils ohne Worte. Man fliegt über die Seiten und bekommt das Gefühl von Bewegung.
      Dann kann die nächste Seite ein fallendes Blatt zeigen, welches in einem See landet und alles wird wieder entschleunigt.

  2. Ich bin zeichnerisch total unbegabt, aber von dem Medium fasziniert. Ich finde, dass es so viel zu entdecken gibt, wenn man tiefer einsteigt und unter die Oberfläche schaut.

    Übrigens tolles Plädoyer für Mangas. Der Rhythmus ist tatsächlich ein interessantes Thema. Muss ich mal mehr drauf achten.

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