Hörtipp: „Heartstopper“ zwischen Comic und Film
Im Popkulturmagazin „Kompressor“ spricht Lara Keilbart über das große Finale von „Heartstopper“ und darüber, wie Comic und Verfilmung zusammenwirken. Ein passender Hörtipp für alle, die Alice Osemans Serie nicht nur aus dem Streaming kennen.

„Heartstopper“ ist längst mehr als eine erfolgreiche Netflixserie. Die Liebesgeschichte von Nick und Charlie begann als Webcomic von Alice Oseman auf Tumblr und Tapas, bevor sie ihren Weg in gedruckte Graphic Novels und schließlich auf den Bildschirm fand. Mehr als 124 Millionen Aufrufe erreichte der Webcomic nach Angaben der Autorin – aus dem zunächst selbst finanzierten Projekt wurde eines der bekanntesten queeren Comic-Phänomene der vergangenen Jahre.
Inzwischen ist die Geschichte sowohl als Comic als auch im Film zu ihrem Abschluss gekommen. Der sechste und letzte Band beschäftigt sich mit einer entscheidenden Veränderung im Leben der beiden: Während Nick sich auf sein Studium in Leeds vorbereitet, übernimmt Charlie an der Schule neue Verantwortung. Damit steht erstmals ernsthaft die Frage im Raum, ob ihre Beziehung auch die bevorstehende räumliche Trennung überstehen kann. Die deutsche Hardcover-Ausgabe von „Heartstopper Volume 6“ ist am 23. Juli 2026 beim Loewe Verlag erschienen.
Auch Netflix hat sich gegen eine klassische vierte Staffel entschieden und die Serienadaption stattdessen mit dem Spielfilm „Heartstopper Forever“ beendet. Der Film greift Motive des sechsten Comicbandes und der Novelle „Nick and Charlie“ auf und ist seit dem 17. Juli 2026 verfügbar.
Im Deutschlandfunk-Kultur-Magazin „Kompressor“ spricht Comicjournalistin Lara Keilbart über dieses doppelte Finale und die Verbindung zwischen der gezeichneten Vorlage und ihrer Verfilmung. Der rund zehnminütige Beitrag bietet damit nicht nur einen Rückblick auf das Phänomen „Heartstopper“, sondern auch eine interessante Einordnung der Frage, wie unterschiedlich Comic und Film den Abschied von Nick und Charlie erzählen.

Das vollständige Cover
Oben wird das Motiv als breiter Ausschnitt gezeigt. Hier siehst du das Cover noch einmal vollständig und unbeschnitten.
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