Bunt wie das Leben… mehr Comic für jede Gelegenheit.

Wenn du eine innere Stimme hörst, die sagt: “Du kannst nicht malen”, dann male auf jeden Fall, damit diese Stimme zum Schweigen gebracht wird. – Vincent van Gogh

HDC, der Comic – Podcast für all diejenigen, denen nur Comics einfach nicht genug ist!

Themen
The Approache #2
Black Silence
Know You Station #1
Dead Mail #1v
Lustiges Taschenbuch Enten-Edition 75: Durch die Zeit mit Donald
Rogue State #1
It’s Only Teenage Wasteland #1

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39 Comments

  1. Meine Comic-Sozialisierung fing natürlich mit den Mickey Maus und Fix und Foxi Heftchen an. Allerdings gab es die nur relativ selten. Dazu kam dann doch das berühmte Knax von der Sparkasse oder Lurchi von Salamander.
    Später sind dann noch Asterix, Lucky Luke und Tim und Struppi dazu gekommen.
    Superhelden waren eigentlich nie relevant.
    Nach der Kindheit habe ich Comics dann aus den Augen verloren und erst vor ca. 8 Jahren wieder angefangen. Mein Einstieg war damals Watchmen.

    1. Sieht bei mir fast genauso aus.
      Dann bin ich während des Studiums auf Schultheiß, Loisel und Burnes aufmerksam geworden. Tja, und dann ging’s auch erst wieder vor ein paar Jahren los. Auslöser war allerdings ein Manga. Die große Akira Jubiläums Box.

  2. Knax! Natürlich! Darf man nicht unterschlagen! Bei mir gab es diese Condor-Verlag-Superhelden. Evtl. gab es die aber auch gar nicht mehr am Kiosk. Ich habe die vorrangig beim Trödelmarkt gekauft. Kurz von meiner Decke aufgestanden (nachdem ich ???-, Hui Buh, Commander Perkins-Kassetten oder Star Wars-.Figuren verkauft habe), auf den Decken der anderen Kids geguckt und gleich das verdiente Geld wieder investiert.

    Bei mir gab es auch diese Pause.

  3. Gibt super Honig-Ersatz von Vegablum z.B., der schmeckt meiner Meinung nach genauso lecker und man kann die Bienen in Ruhe ihr Ding machen lassen.

  4. Ich kenne mich bei Donald Duck auch nur so für den Hausgebrauch aus, aber wahrscheinlich mient Helge ‚Klaas Klever‘, als Gegenspieler von Dagobert Duck.

    1. Angefangen hat alles bei mir mit den Petzi Büchern. Da habe ich mir vor ein paar Jahren auch die zweibändigen, gesammelten Reiseabenteuer geholt. Später, mit acht Jahren fing dann meine DC Zeit an. 1978 ware die Williams Zeit fast zuende und es war die Blütezeit von DC Comics bei Ehapha. Rückblickend erschienen hier die qualitativ, besten Geschichten von Superman, Batman und Co. Hefte, Taschenbücher, Superbände und Sonderausgaben sorgten für ein reichhaltiges Leseangebot. Damals habe ich alles gekauft, was ich kriegen konnte.

  5. Honig ist nicht Vegan, weil sehr simpel: Es ist kein pflanzliches, sondern ein tierisches Produkt. Als Veganer nimmt man z.B. Zuckerrübensirup als Ersatz. Jedoch nach diesem schiefen Einstieg verwundert der Quatsch zu dem Machwerk der brasilianischen Künstlerin wenig – bereits nach der vorangegangenen Folge hätte man intervenieren sollen. Besagte Künstlerin kann froh sein, dass ihre argen Konstruktionen (wow, eine schwarze Pyramide, so wahnsinnig innovativ usw.) gegenüber der Netflixserie 1899 (tangiert keineswegs) von unzähligen – man kann es gar nicht mehr anders ausdrücken – NPCs übernommen wurden, um ihren Comic zu promoten. Vorher ruhig mal ein wenig mehr mit gewissen Sachverhalten/Zusammenhängen beschäftigen statt wiederholt halbgares in den Raum zu werfen. Ansonsten waren schon schöne Tipps dabei, wobei das anfangs spannend klingende The Approach nun langsam verblasst. Super war jedoch mal zu sagen, dass ein Comic einfach schlecht war. Solche „negativen“ Einschätzungen sind in der Comicszene erfrischender als manch einer vermutet.

    1. Hi Franz, ein neuer Kommentator 👍, also halbseidenes Wissen ist mein Sujet, aber mal im Ernst, mehr geht immer und das ist gut so. Zum Thema Ernährung geht es mir nie um richtig oder falsch, sondern um bewussten Konsum und das Überdenken von tradierten Mustern. Zum Thema brasilianische Künstler, ich mochte das Comic und habe die Serie fast durch 😎😁

      1. Hey, dass mit der bewussten Ernährung (so gut es eben in einer Industrienation machbar ist, auch wegen der lästigen Inflation) finde ich sehr sympathisch und natürlich sollte man manche Muster auch überdenken, was nie bedeuten darf alles blindlings zu schleifen. Der Comic der brasilianischen Künstlerin war einfach zu belanglos. Jetzt gibt es die neue Folge auf die Ohren. Frohe Feiertage.

        1. Bewusste Ernährung, würde ich gar nicht sagen, es geht oft darum Verhaltensmuster im Leben zu erkennen, zu bewerten und gegebenenfalls zu durchbrechen, was macht uns glücklich & befriedigt uns, und ernährt uns im Idealfall, ich kenne es aus der Beobachtung leider oft verschobenen, aber die comfort zone zu verlassen ist in Casa Daniel vielleicht ein Schritt, Helge weiß wovon ich rede, ich freu mich und auf euch 😉

  6. Von ‚ The Approach‘ ist mir im zweiten Heft nur noch der Splatter übriggeblieben.
    Da fand ich ‚It’s only teenage Wasteland‘ doch viel besser erzählt. Diese Teenagerprobleme (die Mutter schaut unangemeldet ins Zimmer‘ waren doch sehr unterhaltsam.

  7. ‚It’s only Teenage Wastelands‘ scheint im Moment ein sehr beliebtes Motiv zu verfolgen.
    Gerade habe ich die Serie ‚Alice in Borderland‘ entdeckt, welche ähnlich aufgebaut ist.
    Auch ‚The Woods‘, ein Comic, dass ihr vor längerer Zeit mal vorgestellt habt, schlägt in diese Kerbe.

  8. So, hab heute endlich mal in diese Ausgabe reinhören können. Ich kann ja bei der Autofahrt nicht spulen, und diesmal seid ihr aber abgeschwiffen vom Allerfeinsten. Irgendwann kam dann mal meine Kernkompetenz dran (naja, teilweise), also, was wollt ihr über Entenhausen wissen?

    Der von Carl Barks eingeführte und öfter verwendete Gegenspieler heißt im Original Flintheart Glomgold und bei uns Mac Moneysac. Der ist Südafrikaner, lebt zumindest dort, und tatsächlich beinahe so gut wie genau so reich wie Onkel Dagobert. Dann hat Barks mal einen John Rockerduck gezeigt, der dann als Klaas Klever bekannt wurde. Der war dann in Italien sehr populär und ist heutzutage quasi der Gegenspieler vor Ort, also der zweite Milliardär in Entenhausen. Allerdings nicht so reich wie Dagobert, zumindest ist ein Wettstreit zwischen den beiden meines Wissens kein Thema, höchstens mal ein spezieller „Wettkampf“ um irgendein Geschäft oder ein Abenteuer oder was weiß ich. Italiensche Produktion halt.

    Daniel Düsentrieb heißt im Original Gyro Gearloose, also ungefähr „Schraubi Schraubelocker“. Da finde ich die Übersetzung von Erika Fuchs deutlich gelungener. Dem Ingeniör ist halt nix zu schwör.

    Die „Lustigen Taschenbücher“ bestehen in der Regel komplett aus italienischen Produkten der Reihen Topolino und sonstiger Serien. Ich glaube Topolino, das wöchentlich erscheint, hat die Nummer 3000 schon längst hinter sich. In Amerika gibt es seit Jahren keine regelmäßig erscheinenden Disney-Comics mehr. Höchstens mal Sammelausgaben in teurer Aufmachung, die in der Regel einzelnen Künstlern gewidmet sind (Barks, Rosa, ab und an andere). Mickey und Donald sind überm großen Teich als Comicfiguren nahezu nicht präsent. Höchstens als Werbefiguren für die großen Parks. Und halt als die berühmteste Silhouette der Geschichte.

    Wollt ihr noch mehr wissen? Ich kann weitermachen 😀

    1. Ja. Gibt es Mickisten?
      In dem Comic, von dem ich gesprochen habe, haben Klaas Klever und Dagobert versucht die jeweils größte Statue von sich in Entenhausen zu errichten. War als Kind eine meiner Lieblings-Storys.
      Gibt es Phantomas in den USA? Oder auch made in Italy?

      1. Mickisten oder vermutlich eher Mausisten gibt es zumindest nicht organisiert. Irgendwo werden bestimmt Leute rumlaufen, die sich dieser Figur verschrieben haben, aber gerade für die meisten Donaldisten ist Micky eine eher langweilige weil so perfekte Figur. Micky ist der Klugscheißer, dem alles gelingt, der alles weiß, der nie Fehler macht. Er hat eine feste Freundin, ist in allem, was er anfasst, erfolgreich, und schlicht und ergreifend sterbenslangweilig. Donald ist ein Mensch wie du und ich, er versucht, er scheitert, dann steht er wieder auf und versucht es erneut, er hat Erfolg, dann übertreibt er es gerne mal, er ist vom Pech verfolgt, und es geht halt mehr schief als dass es klappt. Mit dem kann man sich identifizieren.

        In Micky Maus Nummer 10 von 1952 oder in Die tollsten Geschichten von Donald Duck Nummer 11 findet sich ein Werk von Carl Barks (in der Übersetzung von Frau Dr. Erika Fuchs) mit dem Titel „Der reichste Mann der Welt“. Daselbst bereist der Maharadscha von Zasterabad Entenhausen und stiftet eine Statue von Emil Erpel (worum die Stadtoberen Onkel Dagobert im Vorfeld erfolglos angefragt hatten). Dagobert fühlt sich in der Ehre verletzt, weil in den Zeitungen vom reichsten Mann der Welt gesprochen wird, der mal eben eine Statue stiften kann, und er lässt eine größere Statue errichten. Es entwickelt sich ein Wettkampf, der zunächst mal Entenhausen mit immer größeren Statuen überzieht und schließlich den Maharadscha von Zasterabad völlig ruiniert, während Dagobert letztlich nur einen Geldspeicher „mit Kleingeld“ geleert hat. „Das große Geld ist im Keller. 100 Kubikmeter gehen hier rein.“
        Gut möglich, dass es davon auch italienische Neuinterpretationen gibt.

        Du meinst vermutlich Phantomias. Eine italienische Produktion, die ersten Geschichten wurden auf deutsch im legendären LTB Band 41 „Donald mal ganz anders“ veröffentlicht. Habe ich als Kind geliebt und verehrt, Donald als eine Art Superheld und endlich mal als Sieger. Habe dann viele Jahre später mal wieder reingeschaut und feststellen müssen, dass Donald als Rächer der Enterbten in der Hauptsache seine neugewonnen Fähigkeiten zum eigenen Vorteil nutzt und gerne mal Konkurrenten aussticht (Gustav, Klaas Klever als Konkurrent zu Onkel Dagobert), und das in einer Art und Weise, die ich als Erwachsener nicht wirklich gutheißen kann. Als Kind fand ich das toll, mittlerweile nicht mehr so.

        Geht mir übrigens häufiger so, dass gerade die Werke aus Italien, die wir aus den LTBs oder den dünnen Taschenbüchern kennen doch sehr für Kinder geschrieben werden und dem Test der Zeit nicht gut standhalten. Erlebe ich zum Beispiel bei Barks nur äußerst selten. Dessen Werke altern durchweg gut, die kann man auch später noch gut lesen.

        Übrigens erscheint seit einigen Jahren in Frankreich eine Taschenbuch-Reihe „Les Chroniques de Fantomiald“, in der alle Phantomias-Geschichten chronologisch nachgedruckt werden. Alles italienische Produktionen. Allerdings erschienen dann wohl irgendwann in Brasilien speziell Geschichten mit Phantomime (das ist die Daisy-Version von Superhelden, erstmals auf deutsch in LTB 57 „Phantomias gegen Phantomime“).

        Wollt ihr noch mehr wissen?

          1. Selbstmurmelnd gibt es die. Was hättest du denn gerne?
            Zum Beispiel die zwei- bis dreimal jährlich erscheinende Fachpublikation „Der Donaldist“. Aktuelle Nummer ist die 164. Da finden sich zum Beispiel Artikel über mathematische Berechnungen Entenhausener Grundschüler, es geht da um die Gauß´sche Fehlerfunktion (ich hab nicht mehr alles verstanden, mein Mathe-Leistungskurs liegt doch etwas zu lange zurück), oder eine Übersicht, wann und war es Entenhausen gab oder gibt (eine sehr fundierte Arbeit eines Astronomen der Uni Heidelberg). Daneben finden sich auch einfacher verdauliche Beiträge wie zum Beispiel der Bericht über das diesjährige sportliche Großereignis, das Mairennen in Hamburg (Bericht von mir, ahem) oder der Höhepunkt des Heftes bzw. des letzten Kongresses, ein Beitrag mit dem Titel „Letztes Jahr in Freudenbad“ (ein Verweis auf „Letztes Jahr in Marienbad“, ein französisch-italienischer Film aus dem Jahr 1961, mir völlig unbekannt).

            Ich vermute aber mal, die Frage zielt eher in die Richtung „offizielle“ Sekundärliteratur. Es gibt zum Beispiel Bücher von Donaldisten wie zum Beispiel „Nur keine Sentimentalitäten“ von Ernst Horst, oder „Entenhausen – die ganze Wahrheit“ von paTrick Bahners oder von mir aus auch „Wie Enten hausen“ von Henner Löffler. Weltweite Berühmtheit erlangte vor einigen Jahren der einzige wahre Stadtplan von Entenhausen, an dem ein pensionierter Stadtplaner tatsächlich 13 Jahre lang gearbeitet hat. Über den wurde überall berichtet, unter anderem auch in Brasilien oder Japan. Erschien als Sonderheft bei den Donaldisten und später sogar bei Ehapa.

            Haha, auch hier könnte ich noch lange weitermachen, wenn das gewünscht ist.

            Was übrigens die LTBs angeht (die „Lustigen Taschenbücher“), da würde ich eigentlich die LTB Classics empfehlen, da wurden in 20 Bänden sämtliche Barks-Comics in den letzten Jahren erschwinglich veröffentlicht, leider ab ca. Band 12 oder 13 mit immer weiter um sich greifenden Fuchs-Text-Änderungen, was nicht nur Donaldisten sauer aufgestoßen ist. Auch Außenstehende erkannten und kommentierten diese Textänderungen im Rahmen der Politischen Korrektheit, die ja nicht nur auf Barks/Fuchs beschränkt ist sondern auch viele Klassiker der Literatur erwischt.

            Hach, abschweifen ist was feines. Aber das gehört ja hier zum guten Ton 😀

          2. Mairennen: Ist höchst donaldisch. Der sportliche Höhepunkt in Entenhausen und, wenn sich Ausrichter finden (was leider nicht jedes Jahr der Fall ist) auch der sportliche Höhepunkt des donaldischen Jahres. Das donaldische Jahr ist noch einmal ein anderer Punkt, aber ich schweife schon genug ab…

            Ansonsten ist ja der Donaldismus eine allumfassende Wissenschaft. Man kann sich mit allem beschäftigen, was man in den Werken von Barks und Fuchs findet. Ihr wärt überrascht, was es da alles zu entdecken gibt. Der Kollege, der sich mit der genannten mathematischen Formel beschäftigt hat, der hat sich das ja nicht ausgedacht, sondern diese Formel an der Tafel in einer Geschichte entdeckt und mal ein wenig recherchiert. Es findet sich häufig erstaunliches. Ich plane auf dem nächsten Kongress meine erste eigene Forschung mit dem comictypischen Thema Grundsteuer.

          3. Ich habe nichts zu Donalds Ausführungen hier zu sagen, aber ich finds wirklich mega interessant. Wenn mir die Radelei und meine momentan Leidenschaft „Hip Hop der 90er“ mal zu doof werden, muss ich mich vllt auch mal mehr mit Entenhausen beschäftigen.

            Hab 2 Anthologien von Dagobert und Donald, das wars dann aber auch.

            @Daniel: nimm doch mal eine Ausgabe Der Donaldist mit ins Programm. Würd mich schon interessieren, wie man das als „Außenstehender“ liest.

        1. Viele fanden den italienischen Stil auch nicht so toll. Ich würde ihn als dynamischer beschreiben. Die Figuren sind oft in Bewegung, werden vielleicht auch mal cartoonig verzehrt. Was hältst Du davon?

          1. Was den italienischen Stil betrifft, auch da muss ich sagen, ich habe als Kind die LTB geliebt. Als ich aber in dem entsprechenden Alter war, da waren die LTB noch teilweise schwarz weiß auf jeder zweiten Doppelseite. Ja, ich bin alt, weiß ich.

            Gibt einige Italiener, die ich sehr schätze. Scarpa, di Vita sind die ersten Nmen, die mir einfallen. Gibt auch viele andere, die mir gut gefallen (haben), andere, mit denen ich weniger anfangen kann, zum Beispiel der Herr Perego, das ist der gute Mann, der in den LTB diese Übergangsseiten zwischen den Stories geschaffen hat. Aber das ist alles Geschmackssache. Alles, was nicht von Barks ist, dient Donaldisten bestenfalls als Unterhaltung, nicht als Forschungsgrundlage. Und an reine Unterhaltung stelle ich andere Ansprüche 🙂

          1. Ich gehe mal davon aus, du sprichst von Ducktales. Ich habe die Serie aus den 80ern/90ern geliebt, zumindest die Folgen, die noch in der ARD am Samstagabend liefen. Irgendwann später kam wohl eine Krachbummente dazu, die kenne ich nur vom Hörensagen. Neuere Inkarnationen ignoriere ich großzügig. Da bin ich nicht mehr das Zielpublikum.

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