Look, let’s face it. We all know that Christmas is a big commercial racket. It’s run by a big eastern syndicate, you know. In diesem Sinne frohe Ostern.

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17 Comments

      1. Danke! Auch von mir nochmal frohes Fest! Hoffentlich habt ihr alle schöne Comics geschenkt bekommen. Oder auch einfach nur Zeit sie zu lesen! Wir sehen / hören uns nächstes Jahr!

    1. Ed Brubaker kann ich auf alle Fälle empfehlen, wenn man Crime-Comics mag. Auf einem der Bilder ist auch ein Teil meiner Brubaker-Sammlung (Sleeper, Criminal, Reckless, halt die TPs und HCs). In irgendwelchen Kisten lauern dann noch die Hefte von Velvet, Kill or be killed, Fade Out, Fatale und anderem Kram.

      Stetig fortschreitendes Alter führt zu langjähriger Sammeltätigkeit. Peanuts-Schuber von Fantagraphics oder die Floyd-Gottredson-Schuber oder Don-Rosa-Schuber vom gleichen Verlag, ebenso wie die Spirit-HCs und das meiste aus diesem Regal, das habe ich mir alles damals besorgt, als es rauskam. Im Gegensatz zu den meisten Wäscher-Büchern.

      Noch zwei Anmerkungen zu ungeklärten Fragen: The Walking Dead gibt es in verschiedenen Versionen. Tradepaperbacks mit jeweils sechs Heften, dann Hardcover mit jeweils zwei TPs (entspricht zwölf Heften), Omnibus im großen Format im Schuber mit jeweils zwei HCs (entspricht 24 Heften, die habe ich alle und damit die komplette Serie, aber nur das erste gelesen), und schließlich Compendium-Bänden mit jeweils zwei Omnibussen (entspricht jeweils 48 Heften). Von den letztgenannten gibt es vier Stück, damit ist man auch komplett.

      Schließlich die Frage nach dem unbekannten Grasscutter-Buch. Die bezieht sich auf eine meiner absoluten Favoriten, Usagi Yojimbo von Stan Sakai. Eine Serie, die Sakai seit 1984 sehr regelmäßig völlig alleine produziert (abgesehen von Coloristen für Cover und seit neuestem die Hefte selber, bei IDW erscheinen die Abenteuer des Ronin ja erstmals regelmäßig in Farbe, hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht, aber das tut ja nichts zu Sache).

      Bislang liegen verlagsübergreifend 36 Paperbacks vor (1-7 beinhalten die ersten Hefte, die bei Fantagraphics erschienen sind, 8-33 und Space Usagi die Hefte, die zunächst bei Mirage rauskamen, ebenfalls in Farbe, und anschließend bei Dark Horse, die diese TPs aufgelegt haben, schließlich die aktuellen von IDW in einem größeren Format und in Farbe und ohne Nummerierung, weswegen ich mir diese auch nicht mehr kaufe, habe ja ohnehin alle Einzelhefte, bis auf das allererste, kann es sein, dass ich schon wieder abschweife?), von denen die Nummer 12 die zehnteilige Story „Grasscutter“ nachdruckt. Diese Story erhielt auch 1999 den Eisner-Award für „best serialized story“. Und da wurde eine Art Artists Edition produziert, die ich mir unbedingt zulegen musste.

      Wenn ihr Usagi Yojimbo noch nie gelesen habt, dann ist das eine Bildungslücke (mindestens so groß wie meine, der ich Blacksad nicht kenne). Die Bände liegen aktuell auf deutsch beim Dantes-Verlag vor bis zur Nummer 20. Zum Reinschauen empfehle ich Band 2 (Samurai) oder 4 (Drachenschrei-Verschwörung). Band 12 heißt bei uns „Kusanagi“, das ist der Name des „Schwertes, das Gras schneidet“. In Band 1 gibt es die ersten Kurzgeschichten, in Band 2 die erste längere Story, eine Art Origin-Story, in Band 4 die erste richtig große Story um eine Verschwörung.

      Ganz ehrlich, die Serie ist dermaßen konstant gut, es ist fast egal, welchen Band man probiert. Übrigens ist UY eine der Serien, die ich in schwarz-weiß der Farbversion vorziehe (andere Beispiele wären zum Beispiel Bone von Jeff Smith [das sind übrigens die TokyoPop-„Manga“-Hardcover auf dem Bild mit den Sigurd- und Nick-Hardcovern aus dem Hethke-Verlag] oder alles, was Terry Moore produziert).

      Oh, ist doch etwas länger geworden. Ups.

      1. Ahhhh, ok. Das es sooo viele unterschiedliche Walking Dead-Versionen gibt, war mir jetzt aber auch nicht bewusst. Jetzt macht es aber Sinn. Ich habe die Compendium-Edition.
        Ansonsten werde ich mir dann wohl mal 1-2 Usagis holen. Klingt ja wirklich gut. Krass, dass die Story da immer noch weiterläuft. Mein Bruder hatte das Game damals auf dem C64. Ist ja schon ewig her. War dann sicher auch so 1984. Wahnsinn, dass der Macher überhaupt noch lebt. Ich fand den Style damals so cool.

        1. Nur noch abschließend zu Stan Sakai, er ist Jahrgang 1953 und macht weiterhin Usagi-Comics. Er ist ein sehr erfahrener und guter Letterer und hat dafür auch schon Preise gewonnen. 1984 hat er mit Usagi angefangen, auch die Turtles wurde zu der Zeit geschaffen. Die Turtles erhielten dann eine Zeichentrickserie, die viele kennen (ich hab das seinerzeit nicht gesehen, auch wenn der Titelsong von Frank Zander schon nicht schlecht war), und über die private Bekanntschaft kam Usagi zu einem (oder waren es sogar mehrere?) Gastauftritten in der Zeichentrickserie.

          Auch in Amerika waren viele Fans erstaunt, dass die Figur, die sie aus TMNT kannten, auch eigene Comics hatte, nicht wissend, dass das der Ursprung der Figur war. Ich selber habe nie eine Folge mit Usagi gesehen, ich glaube, ich habe tatsächlich noch nie eine ganze Folge der Turtles angeschaut.

          Sakai ist auch der Letterer der Serie Groo, von Zeichner Sergio Aragonés, der ebenfalls immer noch weiter zeichnet (Jahrgang 1937, Comics halten jung). Groo und Usagi Yojimbo sind schwer unterschätzte Comics. Jetzt hör ich aber auf.

          1. Sergio Aragonés kennt man von MAD, oder?

            Ansonsten habe ich damals schon alles geguckt, was es an Zeichentrick gab (auch Turtles), aber Usagi habe ich da auch nicht entdeckt. Hätte ich eigentlich erkennen müssen:
            https://youtu.be/kpBgvF–5To

            Fügt sich aber auch sehr gut ein…

          2. Richtig, Sergio Aragonés wurde bekannt durch die kleinen Cartoons, die er bei MAD an die Ränder platziert hat. Und durch „A MAD Look at…“, immer ohne Text.

            Außerhalb von MAD ist halt Groo sein Magnum Opus.

          3. Ach, stimmt. Das lag damals immer zusammen mit Clever & Smart, Sturmtruppen, Die kleinen grünen Männchen etc. rum. Hab’s aber nie gelesen. War/ist das lustig?

          4. Ich glaube, auf deutsch hab ich nur mal ein Groo-Album gelesen, ich finde auch das Format für die Serie nicht so passend, das war/ist halt eine Heftserie im Original.

            Die alten Serien, bis inklusive Image, die waren in meinen Augen immer sehr solide Unterhaltung mit vielen eingebauten „Easter Eggs“, bevor es diesen Begriff gab. Seit die Figur zu Dark Horse wechselte erschienen aber fast immer nur vierteilige Miniserien, und meistens wurde die Story dann auch auf vier Hefte ausgedehnt. Das hat nicht immer gepasst. Früher, vor allem bei Marvel (120 Hefte) und danach Image (12 Hefte), da liefen die Stories so lange wie sie brauchten, meist ein Heft, manchmal zwei, sehr selten länger. Die meisten der neueren Dark Horse Serien wären früher wohl in höchstens zwei Heften abgehandelt worden.

            Also: Früher war alles besser, aber auch die modernen sind zumindest nicht schlecht und recht solide Unterhaltung.

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