Podcast Episode 142 28. Juli 2026 10 Kommentare

Hunting Down Comics #142

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Der Tod von Superman – Klassiker oder einfach nur alt? HDC #142

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Wir haben mit Super Creep Show ein Comic, das Euch das Fürchten lehren will. Ein Kindercomic, das eigentlich eher für Erwachsene ist. Und dann stirbt auch noch der größte Superheld aller Zeiten. Klingt nach nercoolen Ausgabe? Sehen wir genauso und verleihen das einmalige Prädikat: HDC #142!

Viel Spaß mit der neuen Folge!

– Der Tod von Superman (Panini)
– The Little Friend (Bloomsbury)
– SUPER Creepshow #1 (Image)
– Irgendow ist anderswo (Verlag Rotfuchs)

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10 Kommentare

  1. Zuerst einmal kann ich Helge verstehen. Der Tod von Superman ist eine einzige Klopperei. In den 90ern war die B-Mannschaft in der Justice League aktiv. Guy Garner war als Green Lantern dabei. Übrigens ist der wieder ziemlich aktuell im letzten Superman Film dabei gewesen. Zu Doomsday: Ich fand das damals ziemlich cool, dass ein ganz neuer Schurke für die Storyline genommen wurde und nicht der neunzehnte Aufguss von Luthor oder Brainiac. Das macht es für den Leser auch sehr spannend und bedrohlich, dass man so gar nichts über Doomsday wusste. Es war auch ziemlich cool, Doomsday erst mit einer Hand auf den Rücken gefesselt zu zeigen und erst so nach und nach sein ganzes Potential preiszugeben. Später kam dann mit ‚Hunter Prey‘, einer dreiteiligen Miniserie, die Entstehungsgeschichte von Doomsday (auch sehr zu empfehlen). Die Panelaufteilung ist sehr bombastisch, da gebe ich Helge recht. Die Geschichte mit dem Skateboard Jungen fand ich dagegen sehr gut. Er ist stellvertretend für die Leute, die Superman langweilig finden. Superman rettet dann die ganze Familie. Nach dem Tod von Superman liefen die vier Superman Titel einige Monate ohne Superman weiter. Das war schon ein großes Ereignis in der Comicgeschichte.

    1. Ja, das war schon cool, dass gerade diese Familie dann Hilfe von Superman benötigt, aber für heutige Verhältnisse ist das so uncool / unjugendlich / „Möchtegern“ umgesetzt…

    2. Ja, das war ein echtes Event. Sooo schade, dass ich es nicht wirklich live miterlebt habe. Ich fand zu der Zeit alles um Image und diesen neuen Independent-Gedanken so viel reizvoller!

  2. Ach ja, zu eurer Ausgangsfrage: Klassiker oder einfach nur alt. Der Tod von Superman ist für mich natürlich ein Klassiker, den man immer wieder lesen kann. Schon die ersten Panel sind eine Verheißung. Der Mittelteil wirkt nach all den Jahren ein bisschen gezogen und das Ende ist episch. Für mich gehört die Rückkehr von Superman einfach mit dazu und hier ist wirklich ein Stück erzählerische Comicgeschichte geschrieben worden. Es gibt da sehr viele nachhaltige Geschehnisse, wie z.B. die Zerstörung von Coast City, die bis in die Gegenwart reinreichen.

    1. Ja, die Rückkehr fehlt leider in meinem Band völlig. Auch die Abwesenheit von Superman.
      Hehe, ich überlege gerade: Es wäre wohl als Sammelband wenig reizvoll: „Kauft Superman: Er ist nicht da! 4 spannende Superman-Hefte endlich in einem Band, in denen Superman fehlt!“

      1. Ich dachte auch erst, dass Superman Hefte ohne Superman wenig Sinn machen, aber das war damals schon ziemlich genial und ausgeklügelt. In jedem der vier Superman Hefte trat ein anderer Impostor auf und behauptete der einzig wahre Superman zu sein. Selbs Bibbo der Wirt quetschte sich mal in einem Panel in ein Superman Kostüm. Die Serie lief monatelang ohne Superman weiter und war sehr spannend und originell.

  3. Mein letzter Klassiker war die Knightfall Reihe. „Limo-Dialoge“ gibt es da natürlich auch, aber die einzelnen Hefte sind schon auch sehr unterschiedlich. Einiges hat immer noch „Drive“ und macht auch heute noch Spaß und ist spannend erzählt. Einige Hefte aber auch extrem albern.
    Daredevil von Miller z.B. ist über 10 Jahre älter und weniger „schlecht“ gealtert.

  4. Huch, neue Folgen. Ich fürchte, das dauert noch ein bisschen, bis ich dazu komme. Aber die hier gestellte Frage, das ist natürlich meine Welt.

    Ich hab damals angefangen, US-Hefte zu sammeln. Meine ersten Helden waren Spider-Man und Batman. Ich hab dann nach und nach mehr Serien ins Abo genommen (weil ich einen Sprung im Gehalt geschickt dafür nutzen konnte), und war dann kurz nach dem Tod von Superman auch bei ihm angekommen. Da natürlich die Händler damals von diesen Heften mehr geordert haben hab ich dann letztlich die reine Death-of-Superman komplett „live“ gekauft und auch gelesen. Kurz danach die Breaking of the Bat Story. Die waren beide gut.

    Das sind Klassiker. Die liefen ja auch jeweils recht lange. Natürlich war nicht jedes Heft super, aber alles in allem war das richtig gute Unterhaltung. Ich kanns nur jedem empfehlen. Ich hab das mit der Bilder-pro-Seite-Aufteilung bei Death of Superman übrigens erst bemerkt, als es jemand erwähnt hat. Außer Superman 75 das ja nur aus Splashpages bestand. Darf man ja keinem erzählen, dass das schon mehr als 30 Jahre her ist.

  5. Helge und ich freuen uns gerade echt riesig, dass ihr wieder so viel kommentiert, ergänzt und diskutiert. Genau so macht das Ganze am meisten Spaß, wenn aus einer Folge HDC ein kleiner Comic-Stammtisch in den Kommentaren wird. Danke euch dafür! 🙂

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