Hunting Down Comics #43


Einmal im Monat geben wir die Richtung vor, reden über Bücher die uns begeistert haben. Dabei ist nicht immer alles geplant, manchmal stolpert man unverhofft über den einen oder anderen, wie wir hoffen, guten Tipp. Wie immer ist die Mischung bunt, ob sekundär Literatur, Bücher oder Hefte, alles ist dabei.

Viel Spaß.

Helge Vogt: Autor und Zeichner von Alisik ihr findet ihn auf seinem Blog Trickwelt, sowie bei Twitter, Instagram, Facebook, & YouTube

[00:00:00] Prolog
[00:02:18] CRFF279 – White
[00:05:13] Donjon Hörspiel-Serie SRF Hörspiele
[00:10:37] THE WALKING DEAD: MARCH TO WAR
[00:11:26] Black Magick: Band 1. Das Erwachen CRFF242
[00:21:28] Black Magick #6
[00:29:12] PANEL x PANEL #3: Savage Town
[00:33:45] comixene 124
[00:41:08] Angelic #1
[00:49:26] ZOMBIE TERROR #04
[00:57:08] Dark Ark #1
[01:05:09] Horror Schocker #45
[01:12:58] The Hard Place #1
[01:19:33] HEAD LOPPER #1
[01:25:37] Blast 2 – Die Apokalypse des Heiligen Jacky
[01:38:08] Crosswind #1

Link Tipps
Head Lopper’s Simple Use of Movement | Strip Panel Naked

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7 Kommentare

  1. Christian

    Cooles Cover aus der Alisik-Welt. Nichts gegen Helges Zeichenkünste, aber ich würde doch mal gerne einen von Daniel gezeichneten Hamster als Cover sehen 🙂

    Donjon finde ich richtig gut. Ich habe bisher die ersten zwei Alben aus dem Hauptzweig gelesen und finde, dass der Humor für mich sehr gut funktioniert (ist ansonsten eher schwierig). Gestern habe ich dann sofort mal in das Hörspiel reingehört, aber der Charme des Comics springt irgendwie nicht so richtig über. Ich finde es grundsätzlich gut gemacht und auch originalgetreu nacherzählt, aber irgendetwas fehlt. Viele Situationen leben von der grafischen Situationskomik, die man über ein Hörspiel nicht transportieren kann.

    Thematisch hat mich in der Folge am meisten „Dark Ark“ angesprochen. Da bin ich mal gespannt wie sich die Serie weiterentwickeln wird.

    Kurz zur Diskussion über Zeichenstile. Ich wage mal zu behaupten, dass jeder Zeichenstil mit einer passenden Story positiv wirken kann. Vom Strichmännchen bis zum Fotorealismus. Es kommt auf das Zusammenspiel an. Nehmen wir Donjon als Beispiel. Ist grafisch nicht unbedingt höchste Kunst, passt aber perfekt. Auch Fotorealismus per se ist nicht schlecht und sicherlich auch im Verbund mit einer passenden Story genau richtig. Ich sehe es aber ähnlich wie Helge. Wenn es sich ein Zeichner einfach macht, indem „Fotos abgepaust“ werden (ist sicherlich arg simplifiziert), hinterlässt das einen bitteren Nachgeschmack. Objektiv betrachtet ist dagegen nichts auszusetzen, wenn es zum Produkt passt. Bei der Kolorierung haben wir uns z.B. schon an die Hilfe aus dem Computer gewöhnt. Direktkolorierung ist sicherlich künstlerisch hochwertiger. Das Thema finde ich spannend. Die Grenzen werden sich aber immer wieder verschieben.

    Ich habe gerade die beiden neuesten Love & Rockets Bände aus dem Hause Reprodukt gelesen. Jaime Hernandez hat mit Love & Rocket eine beispiellose Milieustudie, in Form einer Soap-Opera abgeliefert. Die Art und Weise wie ausdrucksstark die Charaktere dargestellt werden, hat mich sehr stark an Terry Moore erinnert. Ganz großes Kino. Irgendwie hatte ich manchmal Probleme die Personen auseinander zu halten. Vielleicht hat mir beim Lesen auch einfach die Konzentration gefehlt. Ich kann die Serie wirklich allen empfehlen, die auch Spaß an den Comics von Terry Moore haben. Leider ist nur relativ wenig auf Deutsch erschienen, aber das sollte kein Großes Problem sein.

  2. Fabian

    Hallo ihr beiden,

    schon wieder ein Monat rum? 0_o

    Habe euren Podcast gehört und war wie immer spannend! Danke dafür.

    Für mich persönlich ist es schon so, dass gewisse Zeichenstile für mich nicht funktionieren. Zum Beispiel habe ich mir „Descender“ nicht gekauft, weil mir das Artwork überhaupt nicht gefällt. Jeff Lemire mag ich grundsätzlich, und auch wenn eure Besprechungen positiv sind, ist bei mir der Funke einfach nicht übergesprungen.

    Bei Black Magick bin ich schon die ganze Zeit hin und hergerissen, ob ich es lesen soll, aber durch eure Besprechung ist das ein klarer Kauf geworden! Danke dafür 🙂

    PS: Ich kann absolut nichts mit Mangas anfangen und den Zeichenstil mag ich auch nicht. Und während ich das jetzt gesagt habe, hat mir meine Freundin aus einem Bücherschrank den ersten Band von „One Piece“ mitgebracht, und ich habe ihn an einem verregneten Sonntag durchgelesen und mich amüsiert. Einfache Kost, lustig präsentiert. Man muss ja nicht alle 18474920 Bände lesen 🙂

    Liebe Grüße,
    Fabian

    • Benni Goodman

      Die Hamster-Idee finde ich auch super. Go Daniel! 🙂

  3. Crackajack Jackson

    „Dark Ark“ klingt sehr interessant. Der Stoff erinnert mich irgendwie an die Geschichte des fliegenden Holländers. Man kann den Selbsterhaltungstrieb des Mannes verstehen und möchte, dass er überlebt. Auch eine Thor Geschichte, die ich aber bis jetzt noch nicht gefunden habe hat ein ähnliches Thema. Ein Mann wird an die Spitze einer reitenden Armee von Untoten gesetzt, die Thor und seine Verbündeten besiegen sollen. Es ist dann eher so, als ob die Untoten ihn jagen und nicht, dass er sie anführt.
    Blast ist natürlich ein Meisterwerk. Die Zeichnungen transportieren sehr gut die Melancholie und Einsamkeit von Polza Mancini, dem Antihelden dieser Geschichte, in dem der Leser erschreckenderweise viele Gemeinsamkeiten findet.

  4. Crackajack Jackson

    Crosswind ist wirklich gut. Ich habe die ersten vier Ausgaben in einem Rutsch gelesen, wobei ich sagen muss, dass ich mich da mehr auf die Hausfrau und ihre Veränderung nach außen hin konzentriert habe. Body Switch macht einfach Spaß und es weckt eine sehr große Erwartungshaltung im Leser, wenn er die Verhältnisse vorher kennt und sieht, was ein anderer Charakter daraus macht. Hier ist das sehr gut umgesetzt und man freut sich schon im Voraus darauf, wie der Auftragskiller im Körper dieser bisher von allen unterdrückten Frau jetzt aufräumen wird.
    Unterm Strich heißt das wohl: Man kann alles schaffen, wenn man will. Es ist halt sehr schwierig seinen eigenen Charakter zu ändern.

  5. Crackajack Jackson

    Den Fotorealismus finde ich generell okay.
    Jack Kirby hatte in den frühen Ausgaben der Fantastischen Vier immer mal einzelne Panels eingestreut, meist wenn er technische Sachen darstellte.
    https://s2.imagebanana.com/file/171007/qHheTPl8.png

    In Crosswinds hat es mir jedoch auch nicht gefallen. Personen und Hintergründe passen da nicht zusammen.

  6. Benni Goodman

    Hallo ihr beiden,

    super Ausgabe wieder. Mehr Abwechslung geht ja schon fast nicht mehr.

    Die Hörspiel Serie werde ich mir auf jeden Fall mal anhören, Blast steht auf jeden Fall ganz oben auf dem Wunschzettel – wenn Helge SO ins Schwärmen gerät, muss das was heißen.

    Das neue Cover ist sehr cool, so ein ganz ähnliches hängt bei mir im Wohnzimmer 😉

    Viele Grüße
    Benni

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